Sicher unterwegs mit dem Pferd: Meine Tipps fürs Ausreiten im Herbst und Winter
Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und es morgens länger dunkel bleibt, verändert sich auch das Ausreiten. Gerade im Herbst und Winter sind wir oft bei Nässe, Nebel oder in der Dämmerung unterwegs. Nicht alle haben die Möglichkeit, tagsüber auszureiten oder eine Reithalle beziehungsweise einen Reitplatz zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, sich und sein Pferd gut auf die Bedingungen vorzubereiten.
Ich bin mit Contess auch in der kühleren Jahreszeit gerne draussen unterwegs. Mit der richtigen Ausrüstung, etwas Planung und einem Blick auf das Wetter lässt sich vieles einfacher und sicherer gestalten. Hier teile ich meine persönlichen Tipps, die uns beim Ausreiten im Herbst und Winter begleiten.
1. Gut sichtbar sein – für dich und dein Pferd
Für mich ist die Sichtbarkeit einer der wichtigsten Punkte beim Ausreiten in der dunklen Jahreszeit. Morgens ist es länger dunkel und am Abend wird es schnell Nacht. Kommen noch Nebel oder Regen dazu, werden Pferd und Reiter von anderen Verkehrsteilnehmern oft erst spät wahrgenommen.
Ich setze mit Contess deshalb auf verschiedene Leuchtartikel . Bei uns kommen Leuchtgamaschen , ein Leuchtvorgeschirr und eine Beleuchtung am Schweif zum Einsatz. Ich selbst trage eine Leuchtweste und habe zusätzlich eine Lampe dabei. So sind wir von verschiedenen Seiten besser erkennbar.
Je nach Situation verwende ich zusätzlich eine reflektierende Ausreitdecke . Wenn wir bereits genügend Leuchtartikel dabeihaben, greife ich aber auch gerne zu einer normalen Ausreitdecke. Ich passe die Ausrüstung jeweils an die Route, die Lichtverhältnisse und das Wetter an.
Wichtig ist, dass die Beleuchtung gut befestigt ist und beim Reiten nicht verrutscht. Reflektierende Materialien helfen, wenn Licht darauf fällt, während aktive Leuchten auch ohne direkten Lichteinfall sichtbar sein können. Gerade bei Dämmerung, Nebel und Regen lohnt es sich, auf eine möglichst gute Sichtbarkeit zu achten.
Mein Tipp: Lieber einmal mehr reflektierende oder leuchtende Ausrüstung anlegen als zu wenig. Besonders im Strassenverkehr ist es wichtig, frühzeitig gesehen zu werden. Passende Leuchtgamaschen, Leuchtwesten, Beleuchtung und reflektierende Ausreitdecken findest du auch in unserem Sortiment.
2. Die richtige Kleidung für wechselhaftes Herbst- und Winterwetter
Im Herbst kann das Wetter innerhalb kurzer Zeit umschlagen. Am Morgen ist es kühl, am Nachmittag kommt vielleicht die Sonne hervor und auf dem Heimweg beginnt es plötzlich zu regnen. Wer länger draussen unterwegs ist, sollte deshalb auf Kleidung setzen, die vor Wind und Nässe schützt und gleichzeitig warm hält.
Für Regentage verwende ich gerne meinen Regenmantel. Dazu kommen wasserabweisende Reithosen, damit ich nicht gleich durchnässt bin, wenn es unterwegs regnet. Sobald die Temperaturen weiter sinken, greife ich zu warmen Winterreithosen, einer passenden Winterjacke oder einem Wintermantel und guten Schuhen.
Mein persönlicher Tipp: Ich möchte auch im Winter nicht auf unsere Ausritte mit Contess verzichten, deshalb achte ich besonders darauf, dass wir beide gut für die kalten Temperaturen ausgerüstet sind. Für mich gehören eine warme Winterjacke oder ein Wintermantel, warme Winterreithosen und gute Schuhe einfach dazu. An besonders kalten Tagen greife ich zusätzlich gerne zu Heizartikeln , die für mich mittlerweile zu einem festen Bestandteil meiner Winterausrüstung geworden sind. Auch für Contess gehört die passende Ausrüstung dazu. Bei nassem und windigem Wetter nehme ich gerne eine geeignete Ausreitdecke , damit auch sie gut geschützt ist. Dabei achte ich darauf, dass die Decke zur Witterung passt, gut sitzt und ihre Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. So können wir unsere gemeinsame Zeit draussen auch dann geniessen, wenn es richtig kalt ist. Denn mit der passenden Ausrüstung macht das Ausreiten im Winter gleich doppelt so viel Freude!
Wir haben mittlerweile ein riesiges Sortiment an beheizbarer Ausrüstung für Reiter und Pferd. Gerade für die kalte Jahreszeit lohnt es sich, die verschiedenen Möglichkeiten zu entdecken und die Ausrüstung passend zu den eigenen Bedürfnissen zusammenzustellen.
3. Vorsicht bei nassem Laub und rutschigen Böden
Das Herbstlaub sieht wunderschön aus, kann aber auch zur Herausforderung werden. Besonders nasses Laub auf befestigten Wegen, matschige Waldwege und rutschige Stellen können für Pferd und Reiter gefährlich sein. Unter einer Laubschicht können sich zudem Steine, Wurzeln oder Unebenheiten verstecken, die du auf den ersten Blick nicht erkennst.
Ich passe deshalb die Route und das Tempo immer den aktuellen Bedingungen an. Auf rutschigen Wegen reite ich besonders vorsichtig und verzichte lieber auf schnelle Gangarten. Ist ein Weg zu matschig oder bietet er zu wenig Halt, wähle ich eine Alternative.
Auch die Hufe solltest du im Blick behalten. Je nach Bodenbeschaffenheit und Hufbeschlag kann der Halt unterschiedlich sein. Bei schwierigen Bedingungen ist es sinnvoll, bekannte und gut begehbare Wege zu bevorzugen.
Mein Tipp: Plane lieber einen gemütlichen Ausritt auf sicheren Wegen, anstatt dich und dein Pferd unnötig zu riskieren. Wenn du deine Route bereits vor dem Losreiten an die Bodenverhältnisse anpasst, kannst du schwierige oder besonders rutschige Strecken möglichst vermeiden.
4. Route und Wetter bewusst planen
Nicht jeder Tag eignet sich für dieselbe Ausreitstrecke. Bei schönem Wetter und guter Sicht kann eine längere Route durch den Wald oder über offene Felder wunderbar sein. Bei Nebel, Regen oder einsetzender Dunkelheit sieht das schon anders aus.
Ich richte mich deshalb nach dem Wetter, der Sicht, der Uhrzeit und natürlich auch danach, wie sich Contess an diesem Tag fühlt. Bei schlechten Sichtverhältnissen wähle ich lieber bekannte Strecken und meide unübersichtliche Wege sowie stark befahrene Strassen, wenn es eine Alternative gibt.
Vor dem Ausritt lohnt sich ein kurzer Blick auf die Wettervorhersage. Überlege dir auch, wie lange du unterwegs sein möchtest und ob du sicher vor Einbruch der Dunkelheit zurück bist. Gerade im Herbst kann es schneller dunkel werden, als man denkt.
Wenn du alleine ausreitest, ist es ausserdem sinnvoll, jemandem deine geplante Route und ungefähr deine Rückkehrzeit mitzuteilen. Ein geladenes Handy gehört für mich ebenfalls zur Grundausrüstung.
5. Im Strassenverkehr besonders aufmerksam sein
Bei Dunkelheit, Nebel und Regen ist im Strassenverkehr besondere Vorsicht gefragt. Autofahrer können Geschwindigkeit und Abstand zu Pferd und Reiter bei schlechter Sicht schwieriger einschätzen. Auch wir selbst erkennen mögliche Gefahren oft erst später.
Deshalb versuche ich, Strassen möglichst gezielt zu nutzen und stark befahrene Abschnitte zu umgehen, wenn das möglich ist. Wo wir auf der Strasse unterwegs sind, achte ich auf eine gute Sichtbarkeit und darauf, Verkehrssituationen frühzeitig einzuschätzen.
Reite möglichst vorausschauend, halte genügend Abstand zu Fahrzeugen und signalisiere deine Absichten klar. Auch wenn du gut sichtbar bist, solltest du nicht davon ausgehen, dass dich alle Verkehrsteilnehmer rechtzeitig sehen. Bleibe jederzeit bereit, auf unerwartete Situationen zu reagieren.
Bei dichtem Nebel oder sehr schlechter Sicht kann es die sicherere Entscheidung sein, auf den Ausritt zu verzichten oder eine andere Möglichkeit der Bewegung für dein Pferd zu wählen.
6. Auch dein Pferd braucht die passende Ausrüstung
Nicht nur wir Reiter müssen uns auf die kalte Jahreszeit einstellen. Auch beim Pferd lohnt es sich, die Ausrüstung an Wetter und Einsatz anzupassen.
Eine passende Ausreitdecke kann bei kaltem, windigem oder regnerischem Wetter sinnvoll sein. Achte dabei darauf, dass sie gut sitzt, nicht scheuert und die Schulterbewegung nicht einschränkt. Ob eine Decke nötig ist, hängt unter anderem davon ab, ob dein Pferd geschoren ist, wie stark es schwitzt und wie die Temperaturen sind.
Bei Contess gehört die Leucht-Ausrüstung inzwischen fest zu unseren Ausritten in der dunklen Jahreszeit. Mit Leuchtgamaschen, Leuchtvorgeschirr und Schweifbeleuchtung bin ich gerne unterwegs. Je nach Lichtverhältnissen ergänze ich die Ausrüstung mit einer reflektierenden Ausreitdecke oder verwende eine normale Decke, wenn bereits genügend Leuchtartikel im Einsatz sind.
Wichtig ist, dass alle Teile sicher sitzen und keine Gefahr besteht, dass sie sich lösen oder irgendwo hängen bleiben. Kontrolliere vor dem Losreiten kurz, ob alles richtig befestigt ist.
Achte auch nach dem Ausritt auf dein Pferd. Passe Dauer und Intensität an die Witterung und den Trainingszustand an. Wenn dein Pferd geschwitzt hat, sollte es anschliessend nicht auskühlen. Eine geeignete Abschwitzdecke und ein geschützter Platz zum Trocknen können dabei helfen.
Gut vorbereitet durch die dunkle Jahreszeit
Für mich gehören Ausritte auch im Herbst und Winter einfach dazu. Mit Contess draussen unterwegs zu sein, tut uns beiden gut – auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt. Entscheidend ist für mich, dass wir uns auf die Bedingungen einstellen und die passende Ausrüstung dabeihaben.
Meine wichtigsten Punkte sind deshalb: gut sichtbar sein, wettergerecht gekleidet sein, die Bodenverhältnisse beachten und die Route an Wetter und Sicht anpassen. Und manchmal gehört auch dazu, einen Ausritt kürzer zu halten oder ihn auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben.
Bist du bereit für die Herbst- und Wintersaison? Entdecke unsere Auswahl an reflektierender und leuchtender Ausrüstung , wetterfester Reitbekleidung , Winterreithosen und Heizartikeln für dich und dein Pferd – damit ihr auch an kühlen und dunklen Tagen möglichst gut vorbereitet unterwegs seid.