Birth Alarm – welches System passt am besten?

Von Sabrina

Birth Alarm – welches System passt am besten?

Viele Züchterinnen und Züchter stellen sich früher oder später die Frage, welches Birth Alarm System die richtige Wahl ist. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich in Funktionen, Bedienung und Alarmierung, erfüllen aber alle denselben Zweck: den Geburtsbeginn zuverlässig zu erkennen und rechtzeitig zu informieren. Welche Variante am besten passt, hängt oft vom Einsatzbereich, der Stall Infrastruktur und den persönlichen Vorlieben ab.

Warum ein Birth Alarm sinnvoll ist?

Die meisten Geburten finden nachts statt – häufig genau dann, wenn niemand im Stall ist. Gleichzeitig können Komplikationen während der Geburt schnell kritisch werden, sodass schnelles Handeln entscheidend ist. Ein Birth Alarm sorgt dafür, dass man im richtigen Moment informiert wird und rechtzeitig bei der Stute sein kann. Genau dieses Sicherheitsgefühl ist für viele Züchter ein zentraler Vorteil.

Wie Birth Alarm funktioniert?

Das System basiert auf einem einfachen, aber durchdachten Prinzip. Ein Sender am Pferd erkennt, wenn sich die Stute flach auf die Seite legt – ein typisches Verhalten in der Geburtsphase. Bleibt sie für eine kurze Zeit in dieser Position, wird ein Alarm ausgelöst und an den Empfänger, per Telefon oder über eine App weitergegeben. So bleibt genug Zeit, um schnell zu reagieren und bei der Geburt dabei zu sein.

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Unterschiede zwischen den Modellen

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich vor allem in der Art der Alarmierung und im Bedienkomfort. Während klassische Varianten mit einem Empfänger arbeiten, setzen neuere Systeme auf Telefonanrufe oder App Lösungen. Dadurch kann jeder das System wählen, das am besten zum eigenen Alltag passt.

Auch bei der Bedienung gibt es Unterschiede. Einige Modelle sind bewusst einfach gehalten und schnell einsatzbereit, andere bieten mehr Einstellungsmöglichkeiten und dadurch eine individuellere Anpassung. Moderne Systeme ermöglichen zum Beispiel mehrere Empfänger oder eine Steuerung direkt über das Smartphone.

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Sleep Mode und Fehlalarme

Ein wichtiger Punkt bei allen Systemen ist die Unterscheidung zwischen normalem Liegen und tatsächlichem Geburtsverhalten. Genau hier kommt der sogenannte Sleep Mode ins Spiel. Legt sich die Stute nur zum Ausruhen hin und bleibt länger liegen, wird kein Alarm ausgelöst. Steht sie jedoch nach kurzer Zeit wieder auf, wird dies als mögliches Geburtsanzeichen gewertet und ein Alarm aktiviert. Dadurch wird die Anzahl an Fehlalarmen deutlich reduziert.

Flexibilität in der Anwendung

Je nach Modell kann der Sender unterschiedlich am Pferd befestigt werden – klassisch am Gurt im Rückenbereich oder alternativ am Halfter. Das ermöglicht eine flexible Anwendung, angepasst an das Pferd und die individuellen Gegebenheiten im Stall.

Auch die Anzahl der Personen, die informiert werden, variiert je nach System. Von einfachen Lösungen für Einzelpersonen bis hin zu Varianten für grössere Teams ist alles möglich. So lässt sich die Überwachung optimal an die jeweilige Situation anpassen.

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Worauf sollte man achten?

Wichtig ist, dass das System korrekt angebracht und vor der Geburt getestet wird. Auch sollte man darauf achten, dass die Einstellungen zur Stute passen, um unnötige Fehlalarme zu vermeiden. Faktoren wie Mobilfunkempfang, Anzahl der Empfänger oder gewünschte Bedienung spielen bei der Auswahl ebenfalls eine wichtige Rolle.

Fazit

Birth Alarm Systeme bieten eine zuverlässige Unterstützung während der Geburtsphase und sorgen dafür, dass man im entscheidenden Moment informiert wird. Von einfachen Einsteigerlösungen bis hin zu modernen App Systemen gibt es für jede Situation die passende Variante. Entscheidend ist, dass das System zu den eigenen Anforderungen passt und im Ernstfall zuverlässig funktioniert.

Bei reitsport.ch findest du eine Auswahl an Birth Alarm Systemen, damit du für deine Stute die passende Lösung wählen kannst.